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Kunsthalle Görlitz

Kommende VERANSTALTUNGEN

3. bis 11. Juli

stre!fen performance art festival

Die diesjährige Ausgabe des stre!fen performance art festivals steht unter dem Titel „TEMPOTEMPO“

Das umfangreiche Programm mit Performances, Workshops, Filmvorführungen und Gesprächen gibt es hier:

Programm

TEMPOTEMPO bringt internationale und lokale Künstler:innen zusammen und eröffnet einen Raum für performative, klangliche, räumliche und verkörperte Auseinandersetzung mit der Zeit. Durch Unterbrechung, Wiederholung, Pause und Ausharren erforscht das Festival, wie Zeit wahrgenommen, verhandelt, bekämpft und geteilt wird. Vielleicht kann es selbst zu einem fragilen Intervall werden – zu einem Moment, in dem die Zeit nicht mehr voranschreitet, sondern nachhallt.

Das stre!fen performance art festival findet jedes Jahr statt.

Die Teilnahme an allen Festival-Veranstaltungen ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Weitere Infos zum Festival gibt es hier

 

Titelbild: stre!fen performance art festival

Deadline 20. August

OPEN CALL Granit & Gravitation

Gruppenausstellung der Kunsthalle Görlitz
Eröffnung 17. September 2027
Ausstellungsdauer 18. September bis 31. Oktober 2027

Granit & Gravitation (Arbeitstitel) fragt nach Verbindungen zwischen dem Tiefengestein unter dem Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen und dem Universum – zwischen unten und oben.

Im mächtigen Granitmassiv der Region sollen künftig Gravitationswellen gemessen werden – winzige Verzerrungen der Raumzeit, die mit hochempfindlichen Detektoren messbar gemacht werden und Einblicke in die fernsten Ereignisse des Kosmos ermöglichen. Die außergewöhnliche geologische Stabilität und die seismische Ruhe des Lausitzer Granits schaffen dafür ideale Voraussetzungen. Zwischen dem Gestein unter unseren Füßen und den entferntesten Regionen des Universums eröffnet sich ein spannungsreicher Raum für künstlerische Auseinandersetzungen.

English Version see PDF Open Call 

Ausgangspunkt

Ein Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein tiefgreifender Wandel in der Region. Im Zuge des Strukturwandels nach dem Ausstieg aus dem Braunkohleabbau wird in der Lausitz das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) aufgebaut. Hier entstehen neue Forschungsinfrastrukturen für die Astrophysik, darunter das Low Seismic Lab, das rund 200 Meter tief im Lausitzer Granitstock gebaut werden soll. Die außergewöhnliche seismische Ruhe des Gesteins schafft ideale Voraussetzungen für hochpräzise Messungen und die Entwicklung der nächsten Generation von Gravitationswellendetektoren. Am Görlitzer Forschungscampus werden künftig astronomische Beobachtungsdaten ausgewertet, Simulationen entwickelt sowie Methoden des Hochleistungsrechnens und der Künstlichen Intelligenz eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Entstehung und Entwicklung des Universums, der Messung von Gravitationswellen sowie der Auswertung und Interpretation komplexer astronomischer Daten.

Die wissenschaftlichen Entwicklungen in der Region eröffnen zugleich Perspektiven, die sich künstlerisch auf vielfältige Weise weiterdenken lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht allein astrophysikalische Phänomene, sondern ebenso Fragen nach dem Verhältnis von Landschaft und Universum, von geologischer Tiefe und kosmischer Ferne, von Materialität und Daten, von technischer Messung und menschlicher Wahrnehmung. Ebenso können Vorstellungen von der Entstehung der Welt, Zeit und Zukunft, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Transformationen oder popkulturelle, philosophische und Science-Fiction-Erzählungen über Erde und Kosmos zum Ausgangspunkt künstlerischer Arbeiten werden. 

Die Gruppenausstellung bringt eigenständige künstlerische Positionen miteinander in Beziehung und eröffnet so unterschiedliche Perspektiven auf das Ausstellungsthema.

Teilnahme

Der Open Call richtet sich an professionelle Künstler*innen aller Sparten der zeitgenössischen Kunst mit Wohn- oder Arbeitsschwerpunkt in Deutschland, Polen oder Tschechien. Einzelkünstler*innen sowie Kollektive sind gleichermaßen willkommen.

Gesucht werden künstlerische Positionen aus allen Medien – darunter Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installation, Video, Sound, Performance, Malerei sowie medienübergreifende und experimentelle Formate. Entscheidend sind die künstlerische Qualität und der Bezug zum thematischen Rahmen der Ausstellung.

Willkommen sind

  • bereits bestehende Arbeiten,
  • Konzepte für neue Arbeiten, die bis zur Ausstellung entstehen,
  • sowie ortsspezifische Projekte, die in Görlitz und/oder im Austausch mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) entwickelt werden.

Künstler*innen, die den wissenschaftlichen Kontext des DZA intensiver in ihre Arbeit einbeziehen möchten, unterstützen wir gerne bei der Vernetzung mit Forschenden. Je nach Projekt können Einblicke in Forschungsprozesse, Gespräche mit Wissenschaftler*innen sowie ausgewählte Materialien und Datensätze – beispielsweise seismische Messungen, Soundaufnahmen oder Visualisierungen – vermittelt werden. Umfang und Form der Zusammenarbeit entwickeln sich individuell aus den jeweiligen künstlerischen Fragestellungen und den Möglichkeiten des DZA. Die Zusammenarbeit mit dem DZA ist ausdrücklich ein Angebot und keine Voraussetzung für eine Bewerbung.

Rahmenbedingungen

Die Auswahl der künstlerischen Positionen sowie die kuratorische Zusammenstellung der Gruppenausstellung erfolgen durch das Team der Kunsthalle Görlitz.

Als ehrenamtlich getragener Verein weisen wir darauf hin, dass die Zusage der beantragten Projektförderung derzeit noch aussteht. Im Förderfall erhält jede ausgewählte künstlerische Position:

  • 800 € Künstler*innen-Honorar
  • Reisekostenpauschale bis 80 €
  • Übernachtungskostenpauschale bis 200 €
  • Transportkosten für Kunstwerke nach vorheriger Absprache

Die genannten Leistungen stehen unter dem Vorbehalt der Bewilligung der beantragten Projektförderung.

Die ausgewählten Arbeiten werden im Rahmen der Ausstellung in der Kunsthalle Görlitz präsentiert. Die Künstler*innen räumen der Kunsthalle Görlitz das nicht-exklusive Recht ein, eingereichte Bild- und Textmaterialien sowie Dokumentationen der ausgestellten Arbeiten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Projekt zu verwenden. Die Urheberrechte bleiben davon unberührt. Transport, Anlieferung und Abholung der Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung zwischen den Künstler*innen und der Kunsthalle Görlitz. Die Kunsthalle Görlitz versteht sich nicht als Verkaufsgalerie. Bei Kaufinteresse stellen wir gerne den Kontakt zwischen Interessent*innen und den jeweiligen Künstler*innen her.

Bewerbung

Bitte sendet eure Bewerbung bis 20. August 2026 mit dem Betreff „Granit & Gravitation“ an: opencall@ncca.eu

Die Bewerbung ist als ein zusammenhängendes PDF (max. 10 MB) einzureichen und sollte enthalten:

  • aussagekräftige Visualisierungen der vorgeschlagenen Arbeit bzw. des Konzepts
  • kurze Projektbeschreibung und künstlerische Einordnung
  • technische Angaben (Maße, Gewicht, Strom, besondere Anforderungen)
  • Kurzvita

Die Kommunikation während des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens erfolgt auf Englisch oder Deutsch.

Zeitplan

  • Bewerbungsschluss: 20. August 2026
  • Rückmeldung: Ende August 2026
  • Ausstellungseröffnung: 17. September 2027
  • Ausstellungsdauer: 18. September – 31. Oktober 2027

Über die Kunsthalle Görlitz

Die Kunsthalle Görlitz ist ein Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien. Auf rund 360 m² Ausstellungsfläche entstehen wechselnde Ausstellungen, Performances, Gespräche und weitere Formate, die aktuelle gesellschaftliche Themen mit künstlerischen Perspektiven verbinden.

Getragen wird die Kunsthalle von den beiden gemeinnützigen, ehrenamtlich arbeitenden Vereinen STRE!FEN e.V. und Neisse Centre for Contemporary Arts e.V. Ziel ist es, zeitgenössische Kunst grenzüberschreitend sichtbar zu machen und Künstler*innen aus der Region sowie aus dem internationalen Kontext miteinander zu vernetzen.

Granit & Gravitation entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA). Als weitere Kooperationspartner*innen sind unter anderem STRE!FEN e.V. (Performance Art), der Rashomon e.V. (Sommerfilmakademie), das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, die Fundacja tohuandbohu (Polen) sowie die Kunstfachschule SUS Liberec (Tschechien) vorgesehen.

polarisierter Dünnschliff Granit © Thomas Bresson

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

13. bis 28. Juni

Junge Talente

Abschlussausstellung der Talentkurse der Jugendkunstschule Oberlausitz-Niederschlesien

Vernissage: 13. Juni 2026, 17 Uhr
Zeitraum: 13. bis 28. Juni 2026

Öffnungszeiten:

Freitag 17 – 20 Uhr
Samstag 10 – 18 Uhr
Sonntag 10 – 18 Uhr

Eintritt frei
Um Spenden wird gebeten

Die Ausstellung präsentiert eine vielfältige Auswahl an künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen der Kurse und der Druckwerkstatt in den Februarferien entstanden sind. Zu sehen sind Skizzen mit Bleistift, Kohlezeichnungen, Aquarellmalereien sowie Öl- und Acrylmalereien – ein bunter Querschnitt durch die kreative Welt der jungen Künstler:innen.

Die Jugendkunstschule Oberlausitz-Niederschlesien ist ein Projekt der Volkshochschule Dreiländereck, getragen von der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH. Sie bietet Jugendlichen mit künstlerischer Leidenschaft eine Plattform, um ihre Fähigkeiten zu vertiefen und sich auf eine mögliche berufliche Zukunft im künstlerischen Bereich vorzubereiten.

Die Vernissage findet am Samstag, den 13. Juni um 17 Uhr statt, mit musikalischer Begleitung der Görlitzer Singer-Songwriterin Tasi.

 

Titelbild: Logo der Jugendkunstschule Oberlausitz-Niederschlesien

Veranstalter: Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH

ÜBER DIE KUNSTHALLE

Wir freuen uns, Dich in unseren neuen Räumen begrüßen zu dürfen! 360 Quadratmeter mitten am Wilhelmsplatz – in der ehemaligen Videothek Thunder. 

Die Kunsthalle Görlitz ist ein Ort für die vielfältigen Künste der Gegenwart des Dreiländerecks. Hier wird gemeinsam gestaltet, erlebt und nachgedacht. 

Hinter dem ehrenamtlichen Projekt „Kunsthalle“ engagieren sich die beiden Vereine STRE!FEN und Neisse Center for Contemporary Arts.

Vergangene VERANSTALTUNGEN

17.04.2026

PLAKATWERKSTATT

Plakatwerkstatt zur Kampagne „JETZT ERST RECHT!“
für mehr Sichtbarkeit und vielfältige Stimmen in Görlitz

17.04.2026
17 bis 22 Uhr

Eintritt frei

Eigene Worte formulieren, plakatieren. 

Getränke, Musik, hoffnungsvolle Gedanken und gute Gesellschaft.

100 Plakate entstehen, die ab Mai als Kunstaktion im Stadtraum hängen.

Herzlich laden ein: Die Kunsthalle und PW

3.Mai bis 7. Juni

von hier aus

Ausstellung lokaler Künstlerinnen
und Künstler

!!! AUSSTELLUNG VERLÄNGERT !!!

Vernissage: 2. Mai 2026, 19 Uhr
Zeitraum: 3. Mai bis 7. Juni 2026

Öffnungszeiten:

Freitag 17 – 20 Uhr
Samstag 10 – 18 Uhr
Sonntag 10 – 18 Uhr
+ Pfingstmontag 10 – 18 Uhr

Eintritt frei
Um Spenden wird gebeten

18 Künstlerinnen und Künstler aus Görlitz präsentieren Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und Design.

Der Titel „von hier aus“ verweist bewusst auf den Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens: Die Stadt Görlitz selbst. Die Ausstellung versammelt unterschiedlichste Positionen, die sich mit Herkunft, Gegenwart und Ausblick auseinandersetzen – individuell, vielfältig und doch verbunden durch ihren gemeinsamen Bezug zum Ort des kreativen Prozesses. „von hier aus“ ist als gemeinsame Schau sowohl eine zeitgenössische Verortung als auch ein gemeinsamer Aufbruch.

Die Ausstellung bildet zugleich den Auftakt und den thematischen Rahmen für die Veranstaltung „KunstPfingsten in Görlitz“. Am Pfingstwochenende öffnen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers und Galerien und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, Kunst dort zu erleben, wo sie entsteht und in den Dialog zu treten.

Mit der Ausstellung „von hier aus“ wird die Kunsthalle Görlitz im Mai 2026 zum kulturellen Knotenpunkt eines lebendigen Netzwerks künstlerischer Arbeit lokaler Akteure.

Künstlerinnen und Künstler

Anja-Christina Carstensen, Kamila Czosnyk, Folker Degering, Josefina Degering, Charlotte von Elm, Sebastian Hänel, Manja Henkel, Maximilian Jähne, Martin E. Kautter, Gerd Kempe, Ildikó Máthéfi, Natalia Panek, Susanne Pomerance, Sascha Röhricht, Anne Swoboda, Sabine Wagner, Christian Wünsche, Krystian Zoszczuk

Die Ausstellung bildet den Auftakt und den thematischen Rahmen für die Veranstaltung „KunstPfingsten in Görlitz“.

Am Pfingstwochenende, dem 23. bis 25. Mai, öffnen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers und Galerien und laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, Kunst dort zu erleben, wo sie entsteht und in den Dialog zu treten.

Weitere Infos hier.

Titelbild: Heilung (2026) von Ildikó Máthéfi, Acryl auf Leinwand

Veranstalter: STRE!FEN e.V.

7.02.2026

INVISIBLE PEOPLE

Programm am 7. Februar

17.30 Uhr Vorstellung der lokalen Akteure
18.00 Uhr Butho-Performance Marco Nektan
18.30 Uhr Pause (Essen und Gespräch)
19.00 Uhr Film

Programm am 28. Februar

19.00 Uhr Showcase Performance / Tanz / Butoh
20.15 Uhr Fragen, Feedback,
Gespräch, Vernetzung

Freier Eintritt, wir bitten um Ihre freundliche Spende

Filmvorführung, Butoh-Performance und Kennenlernen lokaler Akteure der künstlerischen Arbeit mit dem eigenen Körper.

DER FILM

Alisa Berger verwebt in INVISIBLE PEOPLE persönliche Erfahrungen mit poetischen und philosophischen Texten des Butoh-Begründers Tatsumi Hijikata. Ausgehend vom Verlust ihres Vaters begibt sich die Regisseurin auf eine filmische Suche nach dem Unsichtbaren – nach Momenten, Menschen und Bewegungen, die sich zwischen Leben und Tod, Sichtbarkeit und Erinnerung abspielen.

„Der Film richtet den Blick auf das Verborgene“, sagt Alisa Berger. „Ich wollte eine tranceartige Erfahrung schaffen, die das Unsichtbare erfahrbar macht – das, was zwischen den Dingen existiert.“

DIE PERFORMANCE

In der Avantgarde-Performance „The Vanishing Point“ erforscht der Butoh-Künstler Marco Nektan die fragile Grenze zwischen Existenz und Auslöschung. Tief verwurzelt im „Tanz der Finsternis“ ―, nutzt Nektan seinen Körper als innere Leinwand, um die Phänomenologie des Unterbewusstseins zu untersuchen. Die Performance ist eine meditative Reise hin zu jener Grenze, an der sich die physische Form scheinbar in ihrer Umgebung auflöst.

DIE AKTEURE

Marco Nektan – Butoh-Performer
Sarah Schröter – Tänzerin / gangART Rothenburg
Rosalind Masson – Tänzerin /Tanzraum Görlitz
Julia König + Florian Robel – Initiative Contact Improvisation
STRE!FEN e.V. – stre!fen performance art festival 

UNSER ANLIEGEN

Wir werfen ein Schlaglicht auf die Potentiale künstlerischer Arbeit mit dem eigenen Körper. Zum Film- / Performance-Abend am 7. Februar lernen Sie lokale Akteure des zeitgenössischen Tanzes und der Performance Art kennen. Diese bieten unterschiedliche Beteiligungsformen – vom Kunstgenuss über Workshops bis zur Arbeit mit dem eigenen Körper – und stehen Ihnen für Gespräche und Information zur Verfügung.

Beim Showcase am 28. Februar können Sie alle Künstler:innen und Initiativen noch einmal in praktischer Form erleben: Vier Mal je 15 Minuten Tanz / Performance und die Möglichkeit zu entspanntem Austausch und zur Kontaktaufnahme danach.

 

Titelbild: Still aus „Invisible People“ © A. Berger

Eine Veranstaltung des STRE!FEN e.V.
Förderer: Stadt Görlitz

22.08.2025 - 28.09.2025

GLANZ UND SCHWEISS

Glanz kann spiegeln, funkeln, blenden. Er kann glatt sein oder fettig, hart oder verführerisch weich. Schweiß kann riechen, kleben, tropfen – oder glänzen, wenn das Licht ihn trifft. Die Werke in dieser Ausstellung berühren Themen wie Genuss und Erschöpfung, Arbeit und Konsum. Sie zeigen glänzende Oberflächen und unsichtbare, schweißtreibende Anstrengung.

Gruppenausstellung mit Arbeiten von:
Maurice Doherty
Corinna J. Duschl
Karolina Konopka
Lukas Liese
Karen Packebusch

Vernissage: 22. August 2025, 17:00 Uhr
Performance zur Vernissage: Sebastian Hänel

Finissage: 28. September 2025, 17 Uhr

Rahmenprogramm:
Führung: Sonntag, 24. August, 14 Uhr
Führung: Donnerstag, 28. August, 19 Uhr
Führung: Donnerstag, 11. September, 19 Uhr
Führung: Sonntag, 14. September, 14 Uhr
Vortrag mit Kaffee und Kuchen zum Thema “Arbeit in der Kunst“: Samstag, 20. September, 15 Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstag & Freitag: 16 – 20 Uhr
Samstag & Sonntag: 14 – 18 Uhr

Eintritt: 4 EUR

Eine Ausstellung des NCCA e.V.
Förderer: Kulturraum Oberlausitz Niederschlesien, Kulturstiftung des Freistattes Sachsen

© Karen Packebusch, Workcoat

Unsere Ausstellung Glanz und Schweiß wird durch einen Audioguide ergänzt: 

19.09.2025 - 21.09.2025

SIND WIR SCHON DA?

stre!fen performance art festival

In unserem Festival möchten wir uns dem Phänomen von Beschleunigung in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft nähern. 
Dabei stellen wir Fragen, wie:

Was ist das eigene Tempo? Wie langsam kann ich sein? Kann Stillhalten auch ein Fortschritt sein? Ist der Mensch zu langsam für die Geschwindigkeit unserer Zeit?

Wir laden die beteiligten Künstler:innen dazu ein, mit performativen und interaktiven Mitteln ihre Sicht auf das Thema erfahrbar zu machen und einen Forschungsraum zu schaffen, in dem unterschiedliche Antworten und Umgangsweisen sichtbar werden.



Programm:

Das komplette Programm findet in und an der neuen Kunsthalle Görlitz sowie an verschiedenen Stellen des Wilhelmsplatzes statt. Treffpunkt ist zu den angegebenen Zeiten immer an der Kunsthalle Görlitz:
Wilhelmsplatz 15

Freitag, 19.09. 

17 Uhr Eröffnung des Festivals und Performances
Igor Zenzerović (HR)
Sascha Röhricht (DE)

Anschließend gemeinsamer Ausklang in der Kunsthalle. 
Die Bar ist geöffnet!

Samstag, 20.09.

17 Uhr Performances
Maria Bitka (PL)
Emrah Gökdemir (DE/TR)

Anschließend gemeinsamer Ausklang in der Kunsthalle. 
Die Bar ist geöffnet!

Sonntag, 21.09.

11 Uhr Performances
Paweł Korbus (PL)
Sebastian Hänel (DE)

Anschließend thematisches Künstlergespräch und Brunch in der Kunsthalle.
Die Bar ist geöffnet!



© Sebastian Hänel

Eine Veranstaltung des STRE!FEN e.V.
gefördert durch die Stadt Görlitz

Die Kunsthalle Görlitz wurde 2023 mit dem Innovationspreis Tourismus des Landkreises Görlitz ausgezeichnet

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